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IdA - Integration durch Austausch

Förder-Region: bundesweit
Förderfelder: Soziale Integration, Gesundheit, Gemeinwesen, Soziales
Art der Organisation: EU-Förderung
Ziel und Zweck:
Förderung innovativer transnationaler Austausch- und Mobilitätsvorhaben, die die Erhöhung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zum Ziel haben
Steckbrief:
Mit dem ESF-Programm "IdA - Integration durch Austausch" fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales transnationale Austausch- und Mobilitätsvorhaben. Das transnational angelegte Programm "IdA - Integration durch Austausch" wird durch die folgenden beiden Schwerpunkte umgesetzt:

1.) Im ersten Programmschwerpunkt werden transnationale Austausch- und transnationale Mobilitätsvorhaben gefördert. Diese richten sich an Personengruppen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt, wie insbesondere benachteiligte Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene sowie (ältere) Langzeitarbeitlose, an Menschen mit Behinderungen und BerufsrückkehrerInnen.
Gefördert werden Projektverbünde auf lokaler bzw. regionaler Ebene, wobei die örtlichen Grundsicherungsstellen (Arbeitsgemeinschaften, zugelassene kommunale Träger und Agenturen für Arbeit mit getrennter Aufgabenwahrnehmung) bzw. die Agenturen für Arbeit in einen Projektverbund zwingend einzubinden sind.

Es werden ausschließlich Projektverbünde unterstützt, die mit mindestens einem transnationalen Partner aus mindestens einem EU-Mitgliedsstaat zusammenarbeiten. Sofern es sich bei dem transnationalen Partner nicht um eine lokale oder regionale Behörde handelt, ist diese als strategischer Partner einzubinden.
Im Oktober 2008 erfolgte ein erster Aufruf zur Förderung von transnationalen Austausch- und Mobilitätsvorhaben für benachteiligte Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene, die an der ersten Schwelle (Übergang Schule / Ausbildung) oder an der zweiten Schwelle (Übergang Ausbildung / Beruf) stehen.

2.) Die Umsetzung des zweiten Schwerpunktes zielt insbesondere auf den Aufbau und die Beteiligung an so genannten "transnationalen Lernplattformen" ab. Mit dem Aufbau dieser thematischen Kooperationsbeziehungen zu anderen EU-Mitgliedsstaaten werden sowohl der Ergebnisoutput als auch der Transfer von "guten Beispielen" auf nationaler Ebene und auf der EU-Ebene unterstützt. Hierdurch kommt es auch zu einer thematischen Verknüpfung der zahlreichen ESF-Programme, die in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

Eine "transnationale Lernplattform" benötigt zur Gründung fünf Partner, ESF-Verwaltungs- oder Umsetzungsstellen, aus den EU-Mitgliedsstaaten bzw. den Regionen, wobei ein Land als so genannter "Lead Partner" die Federführung übernimmt. Der federführende Mitgliedsstaates stellt jeweils bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf Finanzierung der Netzwerkaktivitäten (Restricted Call for Proposals). Die Lernplattformen sind grundsätzlich für alle Mitgliedsstaaten offen und beinhalten z.B. Studienbesuche, Peer Reviews, Workshops oder Politikforen. Hier ist in erster Linie eine Beteiligung von Experten/innen und Arbeitsmarktakteuren vorgesehen.

Alle Informationen zum Programm finden sich auch unter http://www.esf.de > Programmübersicht > IdA - Integration durch Austausch.
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